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Thermalright - Macho 120 Revision B
Michael
Redakteur

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Posts: 374
# 09.07.2019 - 08:39:34
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Mit dem Macho 120 Revision B haben wir heute den neusten Kühler aus der Macho-Serie von Thermalright im Test, welcher durch seine kompakteren Abmessungen die richtige Wahl für Silentliebhaber sein soll, deren System nicht genügend Platz für den großen Macho HR-02 bieten.



Welche Leistung in dem neuen Macho 120 REV. B stecken und wie sich der neue Thermalright Kühler in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Abmessungen mit Lüfter: 120 x 120 x 25 mm (L x B x H)
  • Material:
    Heatpipes: Kupfer (vernickelt)
    Kühlrippen: Aluminium
  • Heatpipes: 5 x 6 mm
  • Lüfter: 1 x TY 121 120-mm-PWM-Lüfter
    Geschwindigkeit: 600 bis 1.800 U/min
    Geräuschentwicklung: 19 – 25 dB(A)
    Förderleistung: 43,77 - 131,30 m³/h
  • Kompatibilität:
    AMD: AM4, AM2(+), AM3(+), FM1, FM2(+)
    Intel: LGA 775, 115x, LGA 2011(-3), 1366, 2066
  • Gewicht: 750g


Lieferumfang:
  • Macho 120 REV. B
  • TY-121 Lüfter
  • Montagekit (AMD/Intel)
  • Schraubenzieher
  • Wärmeleitpaste
  • 4 x Lüfterklammern
  • Montageanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Macho 120 REV. B wird von Thermalright in einer Verpackung geliefert, welche in einem grün/schwarzen Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite ist neben dem Macho 120 REV. B Schriftzug auch ein Produktbild des enthaltenen Kühlers zu sehen. Auf der linken Verpackungsseite wurden sechs Featurebilder abgedruckt, welche einem die wichtigsten Details des enthaltenen Kühlers aufweisen.



Wo auf der Verpackungsrückseite ein weiteres Produktbild abgedruckt wurde, findet man auf der rechten Verpackungsseite eine Auflistung der technischen Details.



Entnimmt man den Macho 120 REV. B aus seiner Verpackung, so hat man einen Tower-Kühler vor sich stehen, welcher vom Aufbau her ein typischer Macho Kühler ist, jedoch im Vergleich zu diesem ein ganzes Eck kleiner ausfällt.



Erkennen lässt sich dies ganz einfach durch die für die Macho Kühler typischen Designelemente. Das auffälligste Designelement ist hierbei der asymmetrische Aufbau des Kühlers sowie die Aussparungen in den Aluminiumfinnen.
Der Macho 120 REV. B verfügt über 29 unbehandelte Aluminiumfinnen sowie eine schwarz eloxierte Abschlusslamelle.

Durch diesen asymmetrischen Aufbau wird eine höhere Kompatibilität zu Arbeitsspeicher mit hohen Kühlkörpern erzeugt, da der Kühler mit montiertem Lüfter auf vielen Mainboards mit einem Intel-Sockeln sowie verschiedenen AMD-Mainboards nicht in den Bereich der Arbeitsspeicher hineinragt.
Ein weiteres, unverkennbares Designmerkmal sind die Vertiefungen, welche in die vier Außenseiten der Kühlfinnen eingearbeitet wurden.



Wo diese Vertiefungen auf den beiden Außenseiten noch recht kompakt ausfallen, wurden die Vertiefungen auf den beiden Stirnseiten deutlich größer ausgeführt. Hierdurch fungieren die eingelassenen Vertiefungen an diesen Stellen als eine Art Vorkammer und können somit zu einer besseren Luftführung durch die eingesetzten Lüfter sorgen.
Die größte Besonderheit bei den Aluminiumfinnen liegt jedoch in den 40 gestanzten Öffnungen, welche seitens Thermalright in jede einzelne Finne eingearbeitet wurden.



Diese wurden so designt, dass das ausgestanzte Aluminium nicht komplett entfernt, sondern zur Finnenmitte hin um 90° hochgebogen wurde. Dieser Aufbau soll dazu beitragen, dass zwischen den einzelnen Aluminiumfinnen kein Luftstau entsteht und ein Teil der Luft durch diese Aussparungen entweichen kann.

Neben diesen kleinen Aussparungen hat Thermalright in alle Kühlfinnen auch noch eine große Aussparung eingearbeitet, welche zur einfacheren Kühlermontage beiträgt. Um die mitgelieferten Lüfterklammern befestigen zu können, wurden die einzelnen Heatpipes in den Ecken zudem noch mit kleinen Montagebohrungen versehen. Da diese Montagepunkte in allen vier Ecken eingearbeitet wurden und Thermalright dem Lieferumfang vier Lüfterklammern beigepackt hat, kann man den Kühler auf Wunsch auch in einem Push-Pull-Betrieb nutzen.

Die einzelnen Aluminiumfinnen wurden auf fünf vernickelte Kupferheatpipes aufgesteckt, welche einen Durchmesser von 6 mm haben und die Aluminiumfinnen parallel zueinander durchlaufen.



Thermalright setzt bei dem Macho 120 REV. B auf eine zweiteilige Bodenplatte aus massivem Kupfer. Passend zum Design der fünf Heatpipes, welche die Bodenplatte U-förmig gebogen durchlaufen, wurde auch die Bodenplatte mit einer glänzenden Nickelschicht versehen.



Als Lüfter liefert Thermalright mit dem TY 121 PWM-Lüfter einen 120-mm-Lüfter mit, welcher in einem grauen Design gehalten ist.



Thermalright hat den hellgrauen Lüfterrahmen auf beiden Seiten mit dunkelgrauen Gummientkopplern ausgestattet.



Der in einer zu den Entkopplern passenden Farbgebung gehaltene Impeller verfügt über sieben Lüfterblätter. Im Gegensatz zu den Lüftern vieler anderer Hersteller setzt Thermalright an dieser Stelle hingegen nicht auf ein spezielles Design.
Befestigt ist der Impeller an vier Stegen, welche geradlinig zu den vier Ecken des quadratischen Lüfterrahmens verlaufen.



Als Anschlusskabel kommt ein schwarz gesleevtes PWM-Kabel zum Einsatz. Durch den PWM-Betrieb kann der Lüfter in einem Drehzahlbereich von 600 - 1800 U/min geregelt werden.

Die Verarbeitungsqualität des Kühlers sowie auch des mitgelieferten Lüfters wurde gut ausgeführt und gibt uns keinen Anlass zur Kritik. Durch die vernickelten Heatpipes und die ebenfalls vernickelte Bodenplatte hinterlässt der Kühler in Kombination mit der schwarz eloxierten Abschlusslamelle auch optisch einen guten Eindruck.


Montage:

Zur Montage kommt eine Multi-Sockel-Backplane zu Einsatz, weswegen es auch bei der Montage auf einem AMD-Mainboard notwendig ist, diese zu verwenden und somit die original Backplane vor der eigentlichen Montage zu entfernen.
Die Backplane wird von der Mainboardrückseite aus mit vier Gewindebolzen bestückt. Über diese werden auf der Vorderseite des Mainboards Abstandshalter geschraubt. Auf die gerade angebrachten Abstandshalter wird dann wiederum die Montageschiene mittels vier Schrauben befestigt.
Im Anschluss kann der Kühler schon auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt werden. Anschließend muss man nur noch den Montageträger über der Bodenplatte platzieren und mit der Montageschiene verschrauben.
Um diese Befestigung des Kühlers an der Montageschiene mühelos bewerkstelligen zu können, liefert Thermalright einen langen Schraubenzieher mit, welcher durch die Öffnung in den Kühlfinnen geführt werden kann.
Auf einem Intel-Mainboard ist die Montage des Kühlers in vier Richtungen möglich. Auf einem AMD-Mainboard ist man bei der Montage hingegen etwas eingeschränkt, wodurch man den Kühler nur in zwei Richtungen montieren kann.
Sobald der Kühler montiert ist, kann man den Lüfter mittels der mitgelieferten Lüfterklammern am Kühlkörper befestigen.



Wo der mitgelieferte Lüfter durch die vorinstallierten Entkoppler zwar entkoppelt auf den Kühlfinnen aufliegt, wird mittels der eingesetzten Lüfterklammern dennoch eine nicht entkoppelte und recht feste Verbindung zum Kühler hergestellt.



Dank des umfangreichen Lieferumfangs kann man den Kühler wie schon kurz angesprochen auf Wunsch auch mit einem zweiten 120-mm-Lüfter bestücken.


Testsystem:

Als Testsystem kommt neben einem Sockel 1151 Testsystem auch ein aktuelles AM4 Testsystem zum Einsatz, wodurch Nutzer von AMD als auch Intel Systemen einen Überblick über die Leistung auf den jeweiligen Sockeln erhalten. Beide Systeme werden im nicht übertakteten Zustand betrieben.

Das Intel-Testsystem besteht aus diesen Komponenten:
  • ASRock - Z170 Extreme3
  • HyperX - Savage 16 GB Kit 3000 MHz
  • Intel® - Core i7-6700K
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition


Das AMD-Testsystem besteht aus diesen Komponenten;
  • AMD - Ryzen 1600
  • ASUS - Crosshair VI Hero
  • 2 x 8 GB Corsair Vengeance LPX Black 2666 MHz
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition



Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüfter um einen PWM-Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM-Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21,2 °C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einem 30 minütigen Prime95 Stresstest, welchem zum aufwärmen eine Idle time von 45 Minuten voraus ging.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen, vor allem, wenn noch eine zusätzliche GPU in dem System verbaut wird. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.





Mit einem Blick auf das Testergebnis ist nicht nur zu erkennen, dass sich der Macho REV. B im vorderen Drittel platzieren konnte, sondern das der Kühler auch eine recht ähnliche Kühlleistung liefert, wie der Macho SMB, welcher im gesamten etwas größer ist und zudem nicht an den geringen Geräuschpegel des neuen Macho REV. B herankommt.


Fazit:

Mit dem Macho 120 REV. B hat Thermalright seine Macho-Serie um ein weiteres, kompaktes Modell erweitert, welches in unserem Test nicht nur mit einer guten Verarbeitung und Kühlleistung punkten konnte, sondern auch mit einer sehr angenehmen Geräuschkulisse. Dank der für einen Macho Kühler vergleichsweise geringen Abmessungen kann der neue Macho 120 REV.B auch von Nutzer kleinerer Micro-ATX Systeme eingesetzt werden. Auch was die Kompatibilität zu Speichern mit großen Kühlkörpern angeht, kann der Kühler durch seinen asymmetrischen Aufbau überzeugen. Trotz der geringeren Abmessungen erreicht der Kühler eine sehr gute Kühlleistung, mit welcher er jede aktuelle CPU auf einer angenehmen Temperatur halten kann. Um eine noch höhere Kühlleistung erreichen zu können, liefert Thermalright ein zusätzliches Paar Lüfterklammern mit, wodurch der Kühler mit einem zweiten Lüfter in einem Push-Pull-Betrieb betrieben werden kann. Durch den sehr großen Regelbereich des mitgelieferten Lüfters kann man den Kühler im Idle-Betrieb fast lautlos betreiben. Der 120-mm-Lüfter verrichtet seine Arbeit aber auch unter Last auf einem sehr angenehmen Geräuschpegel. Die Verarbeitungsqualität liegt durchweg auf einem hohen Niveau. Dank der vernickelten Heatpipes und der ebenfalls vernickelten Bodenplatte hinterlässt der Kühler in Kombination mit der schwarzen Abschlusslamelle auch optisch einen schicken Eindruck. Preislich liegt der neue Macho 120 REV. B aktuell bei knapp 48 €.




Pro
  • Kühlleistung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Lieferumfang
  • Geringe Geräuschkulisse
  • Design



Contra
  • -




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis







Wir danken Thermalright für die Bereitstellung des Testmusters.


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